Forscher: ADHS ist wissenschaftlicher Unsinn

Forscher: ADHS ist wissenschaftlicher Unsinn


Die sogenannte Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine der am häufigsten diagnostizierten psychischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen. Das auch als Hyperkinetische Störung (HKS) bezeichnete Phänomen tritt Statistiken zufolge bei 6 bis 7 Prozent aller Menschen bis zu einem Alter von 18 Jahren auf. Auffällig ist, dass Jungen weitaus häufiger von ADHS betroffen sind als Mädchen.
Seit einiger Zeit mehren sich Zweifel, dass es sich bei ADHS tatsächlich um ein psychisches Leiden handelt. In einigen Blogs ist gar von einer „fabrizierten Krankheit“ die Rede. Befeuert wird diese Entwicklung unter anderem durch Äußerungen des amerikanischen Arztes Leon Eisenberg, auf dessen Forschung das ADHS-Konzept basiert.
Gegen Ende der 60er Jahre hatte der Psychiater dafür

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Was tun, wenn die Pubertät kommt?

Was tun, wenn die Pubertät kommt?


Fast jeder Elternteil, dessen Kind die Grenze von zwölf Lebensjahren überschritten hat, kennt folgende Situation: Entgegen der Vereinbarung trifft der Sprössling am Wochenende nicht zum vereinbarten Zeitpunkt zu Hause ein. Unruhig wartet man Stunde um Stunde, bis schließlich mitten in der Nacht die Tür aufgeht und ein teilnahmslos wirkender Halbwüchsiger im Flur steht.
Wer die Schuld für dieses Verhalten bei sich selbst sucht, befindet sich auf dem falschen Weg. Ab einem gewissen Alter spielen die Hormone der Kinder verrückt: Nicht nur das Äußere (bei Zahnfehlstellungen ist ein Gang zum Kieferorthopäden in Wien, Zürich oder Bern ein Muss) verändert sich in nie gekannter Weise – auch im Hinblick auf

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Harmonisierung der Sprachenpolitik: Der Widerstand in der Lehrerschaft wächst

Harmonisierung der Sprachenpolitik: Der Widerstand in der Lehrerschaft wächst


Über den Sinn des Sprachunterrichts in der Primarschulestufe ist in den vergangenen Jahren viel diskutiert worden. Befürworter betonen stets die Wichtigkeit von Fremdsprachen in einem vereinten Europa. Es gibt jedoch eine wachsende Zahl von Menschen, die die derzeitige Praxis kritisieren und eine Regelung anstreben, die Lehrer und Schüler entlasten soll.
Die Pläne der Bundesregierung sehen vor, die Sprachenpolitik bis zum Ende des Jahres 2015 zu harmonisieren. Einer der Kernpunkte ist dabei die Einführung einer zweiten Fremdsprache spätestens ab der 5. Klasse. Die erste Fremdsprache soll spätestens ab der 3. Klasse unterrichtet werden. In der Schweizer Lehrerschaft regt sich Widerstand gegen dieses Modell: Die Schulen seien mit dieser Aufgabe überfordert, da

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Wie wird die Schule der Zukunft aussehen?

Wie wird die Schule der Zukunft aussehen?


Die Frage, wie der Schulunterricht der Zukunft aussehen soll, spaltet Gesellschaftsforscher und Pädagogen wie kaum ein anderes Thema. Während die einen für kleinere Klassen und mehr Personal an den Schulen plädieren, setzen andere auf interaktives Lernen – selbstverständlich unter Einbezug der sogenannten „Neuen Medien“, die in Wirklichkeit alles andere als neu sind: Bereits gegen Ende der 90er Jahre gab es an Schweizer Schulen Computerräume mit LAN-Anschlüssen. Woran es zur damaligen Zeit mangelte, waren Lehrer, die mit den sich bietenden Möglichkeiten etwas anzufangen wussten.
Whiteboards statt Tafeln
Vor einigen Jahren stellte der weltgrößte Softwareproduzent Microsoft auf der IT-Messe „Cebit“ ein Klassenzimmer vor, das mit digitalen Wandtafeln (Whiteboards) ausgestattet ist. Per Handberührung kann

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Lehrplan 21: Großer Wurf oder fauler Zauber?

Lehrplan 21: Großer Wurf oder fauler Zauber?


Die Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz (D-EDK) hat im Oktober des vergangenen Jahres den viel diskutierten „Lehrplan 21“ zur Verwendung an die Kantone übergeben. Erarbeitet wurde das 470 Seiten starke Werk von den drei EDK-Regionalkonferenzen (NW EDK, EDK-Ost und BKZ). Der Lehrplan 21 ersetzt die bisher geltenden Richtlinien, welche nach Ansicht der D-EDK nicht mehr dem heutigen Wissensstand entsprechen.
Eines der wesentlichen Ziele, die mit der Einführung des Lehrplans verfolgt werden, ist die Harmonisierung des Volksschulunterrichts in den deutsch- und mehrsprachigen Kantonen. Gleichzeitig sollen die betreffenden Kantone regionalspezifische Lern- und Lehrinhalte aufnehmen und ihre Rahmenbedingungen bei der Verwendung des Lehrplans eigenständig definieren.
Kritiker: Aufblähung statt Entrümpelung
Kritiker des Regelwerks vertreten die Auffassung, dass das

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